Rüde oder Hündin? - Mi Corazón

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Ebene 9

Sie möchten einen Hund zu sich nehmen, nun stellt sich aber die Frage:

Rüde oder Hündin?


Da jedes Geschlecht seine „Vor –und Nachteile“ hat,
wollen wir Ihnen den „Unterschied“ der Geschlechter etwas erklären:

Hündin:


Sie wird normalerweise 2 mal im Jahr läufig.
Das heisst, dass sie für die Zeit von etwa 3 Wochen auch Blut verliert.
Im Normal Fall halten sich Hündinnen selbst sauber,
dies ist aber, wie in so vielen Dingen, von Hündin zu Hündin unterschiedlich.
Während man bei der einen fast nichts mitbekommt,
hinterlässt die andere ihre „sichtbaren Spuren“ auch schon mal auf dem Sofa.
Auch die Stärke der Blutung ist bei Hündinnen unterschiedlich.
Im Handel kann man mittlerweile sogenannte Schutzhöschen erwerben,
allerdings haben manche Hündinnen schnell raus,
wie man sich von so einem ungeliebten und störenden Teil wieder befreien kann.
Auch schützen diese Höschen nicht vor einem ungewollten Deckakt!!
Während der gesamten Zeit einer Läufigkeit
ist Vorsicht geboten wenn ein Rüde sich in der Nähe befindet.
Zäune und Leinen bieten keinen optimalen Schutz.
Mancher Rüde hat sich schon zum wahren Kletterkünstler entwickelt
wenn er eine „gut duftende“ Hündin wahrnimmt.
Selbst die Damen machen sich gerne aus dem Staub
wenn man mal kurz nicht aufpasst.
Auch wenn man seine Hündin in dieser Zeit nur angeleint zum Gassi führt,
sollte man damit rechnen, dass überall ein nichtangeleinter Rüde laufen könnte!
Ein Hochheben der Hündin bietet nur bei den Rüden kleinerer Rassen einen wirklichen Schutz.
Von größeren Rassen kann man leicht umgeworfen werden.
Verlassen sie sich in diesem Fall nicht auf den Halter des fremden Rüden,
denn auf Kommandos hört ein Hund dann mit Sicherheit voerst nicht mehr.
Hängen die Tiere erst einmal zusammen,
ist es auch schon zu spät.
Versuchen Sie in diesem Falle NICHT die Hunde zu trennen!
Dabei könnten beide Tiere sehr schwer verletzt werden!
Durch eine Sterilisation oder auch Kastration kann ein
ungewollter Nachwuchs zwar verhindert werden,
aber dies sollte mit einem Tierarzt abgeklärt werden.
Er kann Ihnen die Vor –und Nachteile dieser Maßnahmen ausführlich erklären.

Rüde:


Er markiert natürlich an der ein oder anderen Ecke.
In den eigenen 4 Wänden kann man dies mit Erziehung unterbinden.
Kommt der Rüde in das geschlechtsreife Alter,
sollte man besonders aufpassen, und darauf achten,
dass er nicht anfängt zu markieren.
Falls er dies macht, sollte man ihm - genau wie bei einem Welpen -
zeigen, dass dies nicht erlaubt ist.
Gut erzogene Rüden machen im allgemeinen nicht in die Wohnung
und sie markieren dort auch nicht.
Falls allerdings eine Hündin zu Besuch kommt,
die läufig ist oder evtl. bald läufig wird,
kann es sein, dass der Rüde trotzdem versuchen wird, hier oder dort zu markieren.
Auch muss man aufpassen,
dass der Rüde nicht einen Weg zum ausreißen findet
wenn er eine läufige Hündin in der Nachbarschaft riecht.
Selbst aber nach einer Kastration ist das Problem des Markierens
aber nicht immer ganz behoben,
da Rüden auch beim Abstecken ihres Reviers das Beinchen heben.
Also kann man es nicht ganz abstellen.
Eine gute Erziehung ist also absolut notwendig.
Auch hier gilt: Reden Sie darüber mit ihrem Tierarzt!

Wir hoffen, dass diese Zeilen ihnen ein wenig weiter helfen konnten.

Abschließend möchten wir noch darauf hinweisen,
dass beide Geschlechter der Rasse Chihuahua sehr verschmust sind
und es sowohl bei Hündinnen als auch bei Rüden Größenunterschiede geben kann.


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